Sonntagswanderung des Schwäbischen Albvereins
Unsere diesjährige Sonntagswanderung im Juli führte uns von
Zwiefalten zur Wimsener Höhle.
Wir trafen uns um 10:00 Uhr in Erbach beim Getränkemarkt Finkbeiner. Zügig verteilten wir uns auf die verschiedenen Mitfahrgelegenheiten, sodass wir pünktlich starten konnten.
Angekommen in Zwiefalten ging es vom Parkplatz zunächst vorbei am Zwiefalter Münster (1) und entlang der Zwiefalter Aach in Richtung Wimsener Höhle. Schon nach wenigen Metern zog uns das Gewässer in seinen Bann. Das Wasser war glasklar – jedes noch so kleine Detail war zu erkennen. Ein wirklich beeindruckender Anblick, den wir so bisher noch nicht erlebt hatten. Hin und wieder entdeckten wir eine Forelle im Wasser – wahrscheinlich gehören sie zu den glücklichsten Fischen der Welt, wenn sie in einem so wunderschönen Gewässer leben dürfen.
Am gegenüberliegenden Ufer erhob sich der bewaldete Hang, während sich auf unserer Seite die Wiesen weit durch das Tal zogen. Immer wieder entdeckten wir kleine Teiche mit kristallklarem Wasser und malerischen Felsformationen. Auf unserem Weg durchquerten wir Gossenzugen, einen kleinen Ortsteil der Gemeinde Zwiefalten.
Von dort führte uns der Weg auf schmalen Pfaden weiter durch den Wald, stets entlang der Zwiefalter Aach (2). An einigen Stellen wurde der Weg wieder etwas breiter. Erneut luden idyllische Plätze am Wasser und beeindruckende Felsen zum Verweilen ein. Da die Strecke nicht allzu lang war, ließen wir uns bewusst Zeit und genossen die herrliche Natur in vollen Zügen. So erreichten wir schließlich ganz entspannt Wimsen mit seiner berühmten Wimsener Höhle (3).
Hier legten wir eine gemütliche Pause ein und ließen uns unser Rucksackvesper schmecken. Frisch gestärkt und gut gelaunt machten wir uns anschließend auf den Rückweg nach Zwiefalten. Noch immer fasziniert von der Schönheit der Natur kehrten wir zu unserem Ausgangspunkt zurück. Von dort ging es wieder nach Erbach – natürlich nicht, ohne zuvor noch im Zwiefalter Brauhaus einzukehren.
So ging ein schöner, erholsamer und entspannter Sonntag mit vielen tollen Eindrücken zu Ende.
Ein besonderer Dank gilt unserem Wanderwart Gerhard Schwer, der diese abwechslungsreiche Tour vorbereitet und geführt hat. Ebenso bedanken wir uns bei allen Mitwanderinnen und Mitwanderern für die gute Stimmung sowie bei Petrus für das traumhafte Wanderwetter.
- Das Zwiefalter Münster „Unserer Lieben Frau“ ist eine barocke Kirche, die bis 1803 Klosterkirche der Benediktinerabtei Zwiefalten war. Danach dient sie als Pfarr- und Wallfahrtskirche.
- Die Wimsener Höhle ist der Ursprung der Zwiefalter Aach. Kurz nach dem Höhlenausgang erhält sie Zufluss vom deutlich längeren Hasenbach, der rund zwei Kilometer nördlich im Glastal entspringt. Die Zwiefalter Aach fließt zunächst südwärts, durchquert den Zwiefalter Ortsteil Gossenzugen und anschließend Zwiefalten selbst. Dort mündet von Südwesten der Kesselbach in die Aach.
- Die Wimsener Höhle ist die einzige mit dem Boot befahrbare Schauhöhle Deutschlands und zugleich die tiefste erforschte Unterwasserhöhle des Landes. Besucher können im Rahmen einer Bootsfahrt etwa 70 Meter weit in die Höhle hineinfahren.

